Am 9.6.26 starteten wir von den Kegelstuben aus. Einige Teilnehmer/innen kamen schon wetterfest gekleidet, die anderen bekamen es mit der Angst zu tun und zogen auch schnell ihre Regenkleidung an. Aber der Wettergott meinte es gut mit uns, schob die schwarzen Wolken immer wieder zur Seite und holte öfter die Sonne hervor. Der Wind schob uns in Richtung Hollingstedt bis nach Kropp. Dort stärkten wir uns mit Getränken und Speisen. Danach ging es durch die wunderschönen Hüttener Berge bis zum Bistensee und nach Groß Wittensee, wo wir im Hotel „Schützenhof“ eincheckten.
Am nächsten Tag ging es von hier aus auf eine Tagestour mit leichtem Gepäck zur Kanalfähre Sehestedt. Hier mussten wir eine Zwangspause von ca. 30 Minuten einlegen, da die Fähre außer Betrieb war. Da es trocken und sonnig war, konnten wir die Zwangspause gut genießen. Mit der Fähre setzten wir dann über den NOK und radelten von da aus an den alten Eiderkanal. Durch eine sehr schöne Landschaft radelten wir dann an den Westensee. An der Badestelle in Bünsdorf am Wittensee genossen wir die Sonne und fuhren anschließend zu unserem Hotel.
Tag 3, es hieß Abschied nehmen von Groß Wittensee. Wir starteten trotz der Wetterprognose gut gelaunt Richtung Hanerau-Hademarschen. Nach 5,3 Kilometern merkten wir, dass die Wetter App diesmal recht hatte. Hagel und Starkregen bremsten uns 45 Minuten lang aus, aber wir fanden Unterschlupf in einem Car Port und blieben trocken. Mutig fuhren wir weiter Richtung Nübbel und genossen den romantischen Blick nach rechts und links auf die Eider. Jetzt ging es 8 Kilometer entlang des Nord-Ostsee-Kanals und das in Begleitung der Sonne. Die Fähre Breiholz „schipperte“ uns auf die andere Seite des Kanals, wo wir uns nochmals 6 Kilometer lang an der Sonne, die sich auf dem Wasser spiegelte, erfreuen konnten. Die Waterkant verließen wir dann und fuhren weiter durchs Binnenland bis zum Hotel „Köhlbarg“ in Hanerau-Hademarschen.
Die Tour am Freitag führten Christa und Thomas vom Postsportverein Heide. Sie radelten mit uns durch 3 Landkreise. Es ging von Aasbüttel über Wacken bis nach Hohenhörn, wo wir im „Kanal 33“ Mittagspause machten. Vorbei an der Giselauschleuse ging es zu einem gemütlichen und schönen Hofcafé. Nach der Stärkung fuhren wir dann zurück nach Hanerau-Hademarschen. Danke an die Heider für die schöne Tour und Begleitung.
Am Samstag traten wir unsere Heimreise an. Es ging zunächst Richtung Pemeln, durch das landschaftlich schöne Pemeler Feld. Mit der Fähre Fischerhütte überquerten wir ein letztes Mal den NOK. Osterrade, Welmbüttel und Tellingstedt erreichten wir noch halbwegs trocken. Dann ging es weiter nach Pahlen. Der Regen und die Sturmböen setzten uns ganz schön zu, aber uns erwartete eine warme Mahlzeit in der Gaststätte Dührsen in Schwienhusen. Nach dem leckeren Essen gab es vom Wirt noch einen Vortrag über die Kreisbahn Norderdithmarschen von 1906-1936. Aufgewärmt und gestärkt traten wir danach in die Pedale und fuhren über Bergewöhrden Richtung Friedrichstadt. Das war ein Kraftakt ohnegleichen, weil die heftigen Sturmböen und der Starkregen alles von uns forderten. Das abschließende Kaffeetrinken im Cafe „tut gut“ tat dann richtig gut. Ohne Regen ging es nun auf die letzte Etappe nach Husum.
Resümee: Wir fuhren in 5 Tagen 298 Kilometer durch wunderschöne Landschaften, Naturschutzgebiete und eine Moorlandschaft. Wir kamen an mehreren Seen und Flüssen vorbei, radelten 14 km am NOK entlang und überquerten diesen 5 mal. Das war „Binnenland und Waterkant 2026“.
Danke Sönke für diese schöne Tour und Karin für den Gepäcktransport.
Edith und Marie